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Fritz LĂśhner-Beda
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Fritz LĂśhner, geboren als BedĹich [tschechisch fĂźr Friedrich] LĂśwy;cite-ref-bolbecher-kaiser-1-0[1] auch Fritz Lohner, Pseudonym Beda, nannte sich mitunter LĂśhner-Bedacite-ref-2[2] (* 24. Juni 1883 in Wildenschwert, BĂśhmen; â 4. Dezember 1942 im KZ Auschwitz III Monowitz), war ein Ăśsterreichischer Librettist, Schlagertexter und Schriftsteller. Viele seiner Werke sind noch heute ungleich bekannter als LĂśhner-Beda selbst.
Contents
⢠Leben
⢠Familie
⢠Ehrungen
⢠Werke (Auswahl)
⢠Film
⢠Schlager
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Leben
Im Jahr 1888 zog die Familie LĂśwy nach Wien. 1896 änderte sie ihren Namen in âLĂśhnerâ.cite-ref-3[3] Fritz LĂśhner-Beda studierte nach der Matura am Wiener Gymnasium Kundmanngasse an der Wiener Universität Rechtswissenschaften bis zur Promotion und arbeitete ab 1908 auch einige Zeit in einer Wiener Anwaltskanzlei. Während seines Studiums wurde er Mitglied der jĂźdischen Studentenverbindung Kadima Wien.cite-ref-4[4]cite-ref-5[5] Er war ein hervorragender FuĂballspieler und 1909 GrĂźndungsmitglied und erster Präsident des Wiener Sportklubs Hakoah.cite-ref-6[6] Der Verein ernannte ihn später zum Ehrenmitglied.
Wirken als Schriftsteller
1910 wurde er freier Schriftsteller. Seine Leidenschaft galt der âleichten Dichtkunstâ. Er schrieb zahlreiche Satiren, Sketche, Gedichte und Schlagertexte sowie zahlreiche Beiträge fĂźr Zeitungen wie die Wiener Sonn- und Montags-Zeitung. Dabei verĂśffentlichte er meist unter dem Pseudonym âBedaâ, der Kurzform von âBedĹichâ, der tschechischen Form von âFriedrichâ. 1913 begegnete er Franz LehĂĄr.
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs textete er patriotisch Rosa, wir fahrân nach Lodz zum Soldatenlied um, dann schrieb er 1916 fĂźr Franz LehĂĄr das Operettenlibretto Der Sterngucker.cite-ref-bolbecher-kaiser-1-1[1] 1918 wurde LĂśhner im Alter von 34 Jahren eingezogen. Er erreichte zwar den Offiziersrang, blieb aber nach seinen Kriegserlebnissen zeitlebens Antimilitarist.cite-ref-7[7]
In den 1920er-Jahren wurde LĂśhner zu einem der meistgefragten Librettisten und Schlagertexter Wiens. Auf Vermittlung seiner damaligen Freundin Friedl Weiss verhalf er 1922 Hans Moser zu seinem Durchbruch als Schauspieler in Wien, indem er fĂźr ihn auf seine Bitte hin den Solo-Einakter Ich bin der Hausmeister vom Siebenerhaus schrieb.cite-ref-8[8] In Zusammenarbeit mit Fred Raymond und Ernst Neubach entstand das Lied Ich habâ mein Herz in Heidelberg verloren, das auch noch nach dem nächsten Krieg mit den ehemaligen amerikanischen Soldaten um die Welt wandern sollte.
Ab 1927 arbeitete er auch fĂźr das âJĂźdisch-Politische Cabaretâ Oscar Tellers. Zusammen mit Ludwig Herzer als Co-Autor, Franz LehĂĄr als Komponisten und Richard Tauber als Sänger schuf er die Operetten Friederike (1928), Das Land des Lächelns (1929), SchĂśn ist die Welt (1930) und, mit Paul Knepler als Co-Autor, Giuditta (1934; von LehĂĄr später dem Diktator Benito Mussolini gewidmet). Mit seinem Freund Alfred GrĂźnwald als Co-Autor und Paul Abraham als Komponisten entstanden Viktoria und ihr Husar (1930), Die Blume von Hawaii (1931), Ball im Savoy (1932) und Märchen im Grand Hotel (1934).
1934 wurde LÜhner Vizepräsident der Üsterreichischen Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger.
Ebenfalls 1934 geriet er â durch Denunziation â in das besondere Blickfeld des damaligen âReichsdramaturgenâ Rainer SchlĂśsser. In einem umfangreichen Aktenvermerk gab dieser den Inhalt der Denunziation an Joseph Goebbels weiter: â⌠der sicherem Verlauten nach Wiener ZionistenfĂźhrer und gleichzeitig Organisator des JĂźdischen Schutzbundes in Wien ist.âcite-ref-9[9]
Deportation und Ermordung
Am 13. März 1938, nach anderen Quellen am 14. März 1938, einen Tag bzw. zwei Tage nach dem Anschluss Ăsterreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich wurde LĂśhner-Beda verhaftetcite-ref-10[10] und mit dem ersten âProminententransportâ am 1. April 1938 in das KZ Dachau verschleppt.
Am 23. September 1938 wurde er ins KZ Buchenwald deportiert. Dort verfasste er Ende 1938 den Text fĂźr das Buchenwaldlied, der gleichfalls verschleppte Komponist Hermann Leopoldi komponierte die Melodie dazu.cite-ref-11[11]
Es gibt VorwĂźrfe gegen LehĂĄr, er hätte etwas fĂźr LĂśhner-Beda tun sollen und kĂśnnen, habe aber nichts unternommen.cite-ref-12[12]cite-ref-13[13] Andererseits schrieb Peter Herz in seiner Autobiografie, LehĂĄr sei eigens nach Berlin gefahren und habe Hitler gebeten, sich fĂźr die Freilassung LĂśhner-Bedas einzusetzen.cite-ref-14[14] DafĂźr gibt es allerdings keine dokumentarischen Belege.cite-ref-15[15] LehĂĄr selbst gab nach dem Zweiten Weltkrieg in einem Gespräch mit Peter Edel an, er habe vom Schicksal LĂśhner-Bedas nichts gewusst.cite-ref-16[16] LehĂĄr war mit einer JĂźdin verheiratet und daher in einer prekären Position. In einem Bericht der Linzer StraĂennamenkommission heiĂt es, die Frage, ob LehĂĄr fĂźr LĂśhner-Beda interveniert habe, sei nicht eindeutig geklärt. Man gehe heute tendenziell eher davon aus, dass das nicht geschehen sei.cite-ref-17[17]
Am 17. Oktober 1942 wurde LĂśhner-Beda nach Auschwitz deportiert. Während der Zeit, in der er im Buna-Werk der IG Farben AG Zwangsarbeit leisten musste, schrieb er noch das Buna-Lied.cite-ref-18[18] Am 4. Dezember 1942 wurde er in der Fabrik erschlagen, nachdem eine Gruppe inspizierender I.G.-Farben-Direktoren â es handelte sich um Walter DĂźrrfeld, Otto Ambros, Fritz ter Meer, Carl Krauch und Heinrich BĂźtefischcite-ref-19[19] â die Arbeitsleistung des erkrankten 59-Jährigen bemängelt hatte. Die Umstände der Ermordung beschreibt Raul Hilberg in seinem Buch Die Vernichtung der europäischen Juden nach der eidesstattlichen Aussage des Ăźberlebenden Mithäftlings Raymond van den Straaten, NĂźrnberg 1947:cite-ref-20[20]
âEiner der Direktoren wies auf Dr. LĂśhner-Beda und sagte zu seinem SS-Begleiter: âDiese Judensau kĂśnnte auch rascher arbeiten.â Darauf bemerkte ein anderer I.G.-Direktor: âWenn die nicht mehr arbeiten kĂśnnen, sollen sie in der Gaskammer verrecken.â Nachdem die Inspektion vorbei war, wurde Dr. LĂśhner-Beda aus dem Arbeitskommando geholt, geschlagen und mit FĂźĂen getreten, daĂ er als Sterbender zu seinem Lagerfreund zurĂźckkam und sein Leben in der I.G.-Fabrik Auschwitz beendete.â
Unmittelbarer MÜrder LÜhner-Bedas war sehr wahrscheinlich der Kapo Josef Windeck. Bei dessen späterem Prozess erachtete jedoch das Gericht die Beweislage in diesem Todesfall als nicht hinreichend fßr eine Verurteilung.cite-ref-21[21]
Der Psychiater und KZ-Ăberlebende Viktor Frankl verĂśffentlichte 1946 einen Erfahrungsbericht, dessen Titel ⌠trotzdem Ja zum Leben sagen an das Buchenwaldlied gemahnt.
Familie
1918 heiratete LĂśhner Anna Akselradi (* 1894 in Krakau). Der gemeinsame Sohn Bruno wurde 1917 geboren und wuchs bei der Mutter auf. Die Ehe wurde 1925 geschieden.cite-ref-22[22]
1925 heiratete er Helene Jellinek (* 17. November 1902) und hatte mit ihr zwei TĂśchter: Liselotte (* 17. November 1927) und Evamaria (* 15. Mai 1929).cite-ref-23[23] Die Familie lebte in der Wiener Josefstadt, Lange Gasse 46. Helene widmete er den Text des Liedes Dein ist mein ganzes Herz und schenkte ihr die 1932 gekaufte Villa Felicitas in Bad Ischl, die meist Schratt-Villa genannt wird, nach der Schauspielerin Katharina Schratt.cite-ref-24[24] Nach LĂśhners Verhaftung wurde Helene schrittweise enteignet, am 31. August 1942 mit ihren beiden TĂśchtern, nun dreizehn und vierzehn Jahre alt, nach Minsk deportiert und am 5. September 1942 im Vernichtungslager Maly Trostinez zusammen mit ihren TĂśchtern in Gaswagen ermordet.cite-ref-25[25]cite-ref-26[26]
Ehrungen
⢠1960 wurde die LÜhnergasse in Wien-Meidling nach Fritz LÜhner-Beda benannt.
⢠Hubert von Goisern erzählte die Lebensgeschichte Fritz LÜhner-Bedas in seinem Lied Freunde ... (2020).cite-ref-28[28]
Werke (Auswahl)
BĂźhnenwerke (Operetten)
⢠Der fromme Silvanus (3. November 1910, Musik: Leo Ascher, UA.: Kabarett Fledermaus, Wien)
⢠Rampsenit (1910, Musik: Leo Ascher)
⢠Das Salonfräulein (1910, Musik: Leo Ascher)
⢠Die keusche Suzanne (1910, Musik: Leo Ascher)
⢠Das verdeckte Gesicht (1912, UA.: Kabarett Fledermaus, Wien)
⢠Entente Cordiale (1912, UA.: Kabarett Fledermaus, Wien)
⢠So wird's gemacht (1913, mit: Robert Blum, Musik: Richard Haller, UA: Kabarett Fledermaus, Wien)
⢠Der Sterngucker (1916, Musik: Franz Lehår)
⢠Ich habâ mein Herz in Heidelberg verloren (1927, mit Ernst Neubach und Bruno Hardt-Warden, Musik: Fred Raymond)
⢠Friederike (1928, Musik: Franz Lehår)
⢠Das Land des Lächelns (1929, Musik: Franz Lehår)
⢠Viktoria und ihr Husar (1930 mit Alfred Grßnwald, Musik: Paul Abraham)
⢠Frßhling im Wienerwald (1930, mit Fritz Lunzer, Musik: Leo Ascher)
⢠SchÜn ist die Welt (1930, Musik: Franz Lehår)
⢠Die Blume von Hawaii (1931 mit Alfred Grßnwald, Musik: Paul Abraham)
⢠Ball im Savoy (1932 mit Alfred Grßnwald, Musik: Paul Abraham)
⢠Rosen im Schnee (1932/33 mit Bruno Hardt-Warden, Musik: Heinrich Strecker und Oskar Jascha)
⢠Die Katzâ im Sack! (1933, Musik: Michael Eisemann)
⢠Giuditta (1934 mit Paul Knepler, Musik: Franz Lehår)
⢠Märchen im Grand-Hotel, (1934 mit Alfred Grßnwald, Musik: Paul Abraham)
⢠Der Prinz von Schiras, (1934 mit Ludwig Herzer, Musik: Joseph Beer)
⢠Dschainah, das Mädchen aus dem Tanzhaus (1935 mit Alfred Grßnwald, Musik: Paul Abraham)
⢠Auf der grĂźnen Wiese (1936 mit Hugo Wiener nach einer tschechischen Vorlage von VladimĂr Tolarski, Musik: Jara BeneĹĄ)
⢠Polnische Hochzeit (1937 mit Alfred Grßnwald, Musik: Joseph Beer)
Film
⢠1920: Lasset die Kleinen zu mir kommen âŚ!
⢠1928: Sechs Mädchen suchen Nachtquartier
⢠1931: Er und sein Diener (Drehbuch)
Schlager
⢠I habâ an alten Daimler (Parodie auf das Wiener Fiakerlied, Musik: Gustav Pick)
⢠Leb wohl, schwarzbraunes Mägdelein (Musik: Ralph Erwin 1922)
⢠Ein feiner Vogel ist der alte Pelikan! (Foxtrot, Musik: Ralph Erwin 1923)
⢠Wiedersehen (Valse boston, Musik: Ralph Erwin 1923)
⢠Sonne, liebe Sonne, schenk mir einen Strahl (Musik: Ralph Erwin 1923)
⢠LâOrigan (Double-Foxtrot, Musik: Ralph Erwin 1924)
⢠Frßhlingstraum (Foxtrot-Serenade, Musik: Ralph Erwin 1923)
⢠Wenn ich Dich seh, da muà ich weinen (Shimmy, Musik: Artur M. Werau 1923)
⢠Die Blanka, ja die Blanka (Foxtrot, Musik: Jara Benes 1924)
⢠Oh Katharina. Onestep-Schlager. Musik: Richard Fall. 1924.
⢠Die groĂe Welt (Wanderlied, Musik: Ralph Erwin 1925)
⢠Im Ural fiel aufâs Eis (Russischer Foxtrot, Musik: Ralph Erwin 1926)
⢠Trink und schlieà die Augen zu! (Lied und Blues, Musik: Ralph Erwin 1927)
⢠Du bist die Frau, von der ich träume (Lied und Tango, Musik: Ralph Erwin 1931)
⢠In der Bar zum Krokodil (Onestepp; Musik: Willy Engel-Berger; gesungen u. a. von Paul OâMontis und den Comedian Harmonists)
⢠Du schwarzer Zigeuner (Tango; Adaption von Cikånka von Karel Vacek)
⢠Laila (Tango; Musik: Adolf Dauber, 1960 durch die Version der âRegento Starsâ bekanntgeworden.)
⢠Druntâ in der Lobau (Musik: Heinrich Strecker)
⢠Ausgerechnet Bananen! (deutscher Text von Yes! We Have No Bananas von Frank Silver und Irving Cohn)
⢠Ich habâ mein Herz in Heidelberg verloren (zusammen mit Ernst Neubach, Musik: Fred Raymond)
⢠Oh, Donna Clara (Tango; Musik: Jerzy Petersburski)
⢠Wo sind deine Haare, August? (Foxtrott; Musik: Richard Fall)
⢠Was machst du mit dem Knie, lieber Hans? (Paso Doble; Musik: Richard Fall)
⢠Dein ist mein ganzes Herz (aus Das Land des Lächelns; zitiert im gleichnamigen Rocksong von Heinz Rudolf Kunze)
⢠Freunde, das Leben ist lebenswert (aus Giuditta)
⢠Meine Lippen, sie kßssen so heià (aus Giuditta)
⢠Liebe Katharina, komm zu mir nach China! (Lied und Foxtrott; Musik: Richard Fall)
Weitere VerĂśffentlichungen
⢠Getaufte und Baldgetaufte (Satiren). Wien 1908 (Inhaltsverzeichnis)
⢠Israeliten und andere Antisemiten (Satiren). Huber & Lahme, Wien 1909 (Inhaltsverzeichnis)
⢠Die milde Marie und andere Gemeinheiten (Satiren und Chansons). Bondy, Berlin 1910
⢠Neue Satiren. 1912
⢠Der Gerßchterstatter und anderes. LÜwit-Verlag, Wien 1915 (Inhaltsverzeichnis)
⢠Wie man sich trefft im Ampezzotal. LÜwit-Verlag, Wien 1916 (Inhaltsverzeichnis)
⢠Bomben und Granaten (Sammlung satirisch-humoristischer Gedichte). Wiener Sonn- und Montagszeitung / Steinmann, Wien 1916
⢠Die Muse im Negligee. LÜwit-Verlag, Wien 1919
⢠Ecce ego! (Lieder und Gedichte). LÜwit-Verlag, Wien 1920 (Inhaltsverzeichnis)
Literatur und Medien
⢠Marie-Theres Arnbom: Die Librettisten. Fritz LĂśhner-Beda, Kurt Breuer und Hugo Wiener. In: dies.: âIhre Dienste werden nicht mehr benĂśtigtâ. Aus der Volksoper vertrieben â KĂźnstlerschicksale 1938. Amalthea Verlag, Wien 2023, ISBN 978-3-99050-263-1, S. 25â34.
⢠Robert Dachs: Sag beim Abschied ⌠Kapitel ßber LÜhner-Beda im Katalog Historisches Museum der Stadt Wien, Eigenverlag der Museen der Stadt Wien, Wien 1992.
⢠Robert Dachs: Sag beim Abschied ⌠Verlag der Apfel, Wien 1994, ISBN 3-85450-099-8.
⢠Barbara Denscher, Helmut Peschina: Kein Land des Lächelns. Fritz LĂśhner-Beda 1883â1942. Residenz, Salzburg 2002, ISBN 3-7017-1302-2.
⢠Moritz Pirol: HalalĂ. (Zweiter Band): 10 Portraits. Orpheus und SĂśhne Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-938647-18-9.
⢠GĂźnther Schwarberg: Dein ist mein ganzes Herz. Die Geschichte von Fritz LĂśhner-Beda, der die schĂśnsten Lieder der Welt schrieb, und warum Hitler ihn ermorden lieĂ. Steidl, GĂśttingen 2000, ISBN 3-88243-715-4.
⢠Peter Edel: Wenn es ans Leben geht. Meine Geschichte. 2 Bände, Bd. 2, Verlag der Nationen, Berlin 1979.
Lexikaeinträge
⢠Felix Czeike (Hrsg.): Historisches Lexikon Wien. Band 4, Kremayr & Scheriau, Wien 1995, ISBN 3-218-00546-9, S. 84.
⢠Siglinde Bolbecher, Konstantin Kaiser: Lexikon der Üsterreichischen Exilliteratur. In Zusammenarbeit mit Evelyn Adunka, Nina Jakl und Ulrike Oedl. Deuticke, Wien 2000, ISBN 3-216-30548-1, S. 452 f.
⢠Susanne Blumesberger, Michael Doppelhofer, Gabriele Mauthe: Handbuch Ăśsterreichischer Autorinnen und Autoren jĂźdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert. Band 2: JâR. Hrsg. von der Ăsterreichischen Nationalbibliothek. Saur, MĂźnchen 2002, ISBN 3-598-11545-8, S. 846.
Filmdokumentation
⢠Ulrike Schmitzer, Matthias Widter: Die Causa LĂśhner. Der verzweifelte Kampf einer Frau. Senderinformation, 45 Min., Ăsterreich, 2011. Medienbegleitheft zum Film, PDF (u. a. beziehen Wolfgang Quatember, Leiter des Zeitgeschichte-Museums Ebensee und die Historikerinnen Tina Walzer, Jutta Hohenauer sowie Markus Priller vom Verein Lernen aus der Zeitgeschichte, sowie der ehemalige Leiter der Anlaufstelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien fĂźr jĂźdische NS-Verfolgte, Ingo Zechner, in dem Film zu dem Fall Stellung.)
Weblinks
Commons
: Fritz LĂśhner-Beda
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Literatur von und ßber Fritz LÜhner-Beda im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Werke von und ßber Fritz LÜhner-Beda in der Deutschen Digitalen Bibliothek
⢠Fritz LÜhner-Beda im Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit (LexM)
⢠Eintrag in der Zentralen Datenbank der Namen der Holocaustopfer der Gedenkstätte Yad Vashem
⢠Fritz LÜhner-Beda bei IMDb
⢠Eintrag zu Fritz LĂśhner-Beda im Austria-Forum (im AEIOU-Ăsterreich-Lexikon)
⢠Fritz LÜhner-Beda auf wollheim-memorial.de
⢠Das Buchenwaldlied (Memento vom 18. April 2015 im Internet Archive) mit einem Foto von Fritz LÜhner-Beda
⢠Wolfgang Quatember: Im Ăźbrigen mĂźssen wir es der GESTAPO Ăźberlassen âŚ, Zeitgeschichte Museum Ebensee zur Arisierung der Schratt-Villa
⢠Zeit.de: Ein Mann und sein ganzes Herz â Artikel Ăźber die Bedeutung und Geschichte LĂśhner-Bedas
⢠Arbeitskreis der Studentenhistoriker: Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren â Vortrag von Raimund Lang Ăźber Fritz LĂśhner-Beda auf der 80. deutschen Studentenhistorikertagung, Heidelberg 2021
Einzelnachweise
cite-note-bolbecher-kaiser-11. â Siglinde Bolbecher, Konstantin Kaiser: Lexikon der Ăśsterreichischen Exilliteratur. Deuticke, Wien 2000, S. 452 f.
cite-note-22. â Rena Jacob: Fritz LĂśhner-Beda - Dein ist mein ganzes Herz. In: Sunday News. 8. August 2018, abgerufen am 23. August 2021.
cite-note-33. â Magistrat der Stadt Wien, MA 35, StaatsbĂźrgerschafts- und Personenstandsangelegenheiten
cite-note-44. â Harald Seewann: Zirkel und Zionsstern: Bilder und Dokumente aus der versunkenen Welt des jĂźdisch-nationalen Korporationswesens: ein Beitrag zur Geschichte des Zionismus auf akademischem Boden. Volume 3. 1994, S. 25ff.
cite-note-55. â Sophie Lillie: Was einmal war: Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens (Bibliothek des Raubes Volume 8). Czernin 2003, ISBN 3-7076-0049-1, S. 703.
cite-note-66. â GĂźnther Schwarberg: Dein ist mein ganzes Herz. Steidl-Taschenbuch, GĂśttingen 2002, S. 63.
cite-note-77. â GĂźnther Schwarberg: Dein ist mein ganzes Herz. Steidl-Taschenbuch, GĂśttingen 2002, ISBN 3-88243-892-4, S. 33.
cite-note-88. â Georg Markus Stefan Grissemann, Ulrike Dembski u. a.: Hans Moser 1880â1964. Verlag Christian Brandstätter, 2004, ISBN 3-85498-361-1.
cite-note-99. â Faksimile des Aktenvermerkes von âOberregierungsrat Dr. SchlĂśsserâ an âden Herrn Reichsministerâ, abgedruckt in: Staatsoperette Dresden (Hrsg.): Operette unterm Hakenkreuz, Metropol, Berlin 2007, ISBN 978-3-938690-35-2. S. 14â16, hier S. 15.
cite-note-1010. â GĂźnther Schwarberg: Dein ist mein ganzes Herz. Steidl-Taschenbuch, GĂśttingen 2002, S. 82.
cite-note-1111. â Harry Stein, Gedenkstätte Buchenwald (Hrsg.): Konzentrationslager Buchenwald 1937â1945. Begleitband zur ständigen historischen Ausstellung, Wallstein, GĂśttingen 1999, 5. Auflage 2007, ISBN 978-3-89244-222-6, S. 80
cite-note-1212. â Als Beispiel hier wollheim memorial: Fritz LĂśhner-Beda.
cite-note-1313. â Rudolf Augstein: Meine Kultur war jĂźdisch. In: Der Spiegel. Nr. 47, 2000 (online â mit Verweis auf GĂźnther Schwarbergs LĂśhner-Beda-Biographie).
cite-note-1414. â Wolfgang Dosch: Franz LehĂĄr und sein Rastelbinder in Heide Stockinger, Kai-Uwe Garrels (Hrsg.): âDein ist mein ganzes Herzâ. Ein Franz-LehĂĄr-Lesebuch, BĂśhlau-Verlag, Wien 2020, S. 89â126, dort S. 120.
cite-note-1515. â GĂźnther Schwarberg: Dein ist mein ganzes Herz. Steidl-Taschenbuch, GĂśttingen 2002, S. 125, sowie S. 12.
cite-note-1616. â GĂźnther Schwarberg: Dein ist mein ganzes Herz. Steidl-Taschenbuch, GĂśttingen 2002, S. 183.
cite-note-1717. â Cornelia Daurer, Marcus Gräser, Brigitte Kepplinger, Martin Krenn, Walter Schuster, Cornelia Sulzbacher (Hrsg.): Bericht der Linzer StraĂennamenkommission. Linz 2022, S. 1115â1140, hier S. 1138â1139 (linz.at [PDF; 12,9 MB] Vgl. https://stadtgeschichte.linz.at/strassennamenbericht.php).
cite-note-1818. â Text bei wollheim memorial
cite-note-1919. â Otto KĂśhler: Vom Land des Lächelns nach Auschwitz. In: Die Zeit, Nr. 30/1996, S. 42.
cite-note-2020. â Raul Hilberg: Die Vernichtung der europäischen Juden. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1990, S. 994 (Ăbersetzung aus dem Englischen, zuerst 1961).
cite-note-2121. â GĂźnther Schwarberg, GĂśttingen 2000, S. 167, 169 und 200â210
cite-note-2222. â Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit. Universität Hamburg
cite-note-2323. â Fritz LĂśhner-Beda auf den Webseiten des Ăsterreichischen Kabarettarchivs
cite-note-2424. â Wolfgang Quatember: Im Ăźbrigen mĂźssen wir es der GESTAPO Ăźberlassen. (Memento vom 16. Februar 2016 im Internet Archive) ZME Ebensee
cite-note-2525. â Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 374.
cite-note-2626. â Fritz LĂśhner-Beda, Norbert Wollheim Memorial
cite-note-2727. â StraĂennamen. In: Stadt Bad Ischl. Stadtgemeinde Bad Ischl, abgerufen am 1. Januar 2025.
cite-note-2828. â https://www.hubertvongoisern.com/zeitenundzeichen/liedtexte.html